Apple M5 Pro und M5 Max: Radikaler Neuanfang für Apple Silicon mit Chiplets und drei CPU-Kern-Typen
Apple hat still und leise eine Revolution eingeleitet: Die neuen M5 Pro und M5 Max Chips markieren den größten Architektur-Sprung seit dem Original-M1. Statt monolithischem Design setzt Apple jetzt auf Chiplets – und führt erstmals drei verschiedene CPU-Kern-Typen ein.
Die Strategie ist clever: Durch Chiplets kann Apple flexibler skalieren und höhere Ausbeuten in der Fertigung erzielen. Der M5 Max kombiniert mehrere Dies auf einem Package, ähnlich wie AMD es bei EPYC vormacht. Das war bisher Apple-untypisch – Cupertino liebte den "alles aus einem Guss"-Ansatz.
Noch interessanter sind die drei CPU-Kern-Typen: Performance-Kerne für Spitzenlast, Effizienz-Kerne für Hintergrundtasks, und ein neuer mittlerer Kern-Typ für ausgewogene Workloads. Das ermöglicht feinere Power-Management-Entscheidungen als je zuvor.
Die neuen MacBook Pros starten bei höheren Preisen: Das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro kostet ab 2.499 Euro, das M5 Max ab 3.999 Euro. Dafür gibt es doppelt so viel Basis-SSD-Speicher. Apple liefert auch neue Studio Displays mit – die ersten neuen Monitore seit Jahren.
Für Kreativ-Profis, Entwickler und Wissenschaftler ist das spannend: Die M5-Generation verspricht bis zu 40% mehr Multi-Core-Leistung bei gleicher Akkulaufzeit. Apples Chip-Team zeigt, dass sie noch lange nicht fertig sind mit Innovation.
Die Chiplet-Architektur öffnet auch die Tür für künftige M5 Ultra und M5 Extreme Varianten. Wenn Apple vier M5 Max Dies kombiniert, reden wir von Desktop-Workstation-Leistung in einem Mac Studio. Die Intel- und AMD-Workstation-Sparte sollte nervös werden.