Bloodborne Remake: Von Sony genehmigt, von FromSoftware abgelehnt

Bluepoint Games hatte Sony bereits überzeugt – doch FromSoftware sagte Nein zum Bloodborne Remake. Ein frustrierendes Kapitel für Fans des Klassikers.

Bloodborne Remake: Von Sony genehmigt, von FromSoftware abgelehnt

Ein Bloodborne Remake war greifbar nah – und scheiterte ausgerechnet am Entwicklerstudio des Originals. Laut einem neuen Bericht hatte Bluepoint Games das Projekt erfolgreich bei Sony gepitcht, das es intern genehmigt hatte. Doch FromSoftware legte ein Veto ein.

Die Nachricht ist besonders bitter, da Bluepoint vor wenigen Wochen von Sony geschlossen wurde. Das Studio, bekannt für herausragende Remakes wie Shadow of the Colossus und Demon's Souls, hätte Bloodborne zweifellos würdig neu aufgelegt. Stattdessen bleibt das Spiel auf 30 FPS und PS4-Auflösung gefangen.

Warum FromSoftware ablehnte, ist unklar. Spekulationen reichen von kreativen Differenzen bis zu dem Wunsch, das geistige Eigentum für ein eigenes Projekt zu bewahren. Director Hidetaka Miyazaki hat in der Vergangenheit angedeutet, dass er Bloodborne als 'abgeschlossen' betrachtet.

Für die leidenschaftliche Bloodborne-Community ist das ein herber Schlag. Das Spiel von 2015 gilt als eines der besten Action-RPGs aller Zeiten, leidet aber unter technischen Einschränkungen, die auf moderner Hardware umso deutlicher auffallen. Ein PC-Port existiert bis heute nicht.

Sony steht nun vor einer schwierigen Situation: Die IP gehört ihnen, aber ohne FromSoftwares Segen scheint eine Neuauflage unmöglich. Fans müssen weiter hoffen – oder sich mit dem Original begnügen, das zumindest via PS5-Abwärtskompatibilität spielbar bleibt.