Ethereum legt Masterplan vor: Sieben Hard Forks bis 2029

Ethereum legt Masterplan vor: Sieben Hard Forks bis 2029

Die Ethereum Foundation hat ihre "Strawmap" veröffentlicht – und sie ist ambitioniert. Sieben Hard Forks, alle sechs Monate einer, bis Ende 2029. Auf dem Menü: Schnellere Blocks, Near-Instant Finality, Quantum-resistente Kryptographie und native Privacy.

Researcher Justin Drake twitterte die Details des Plans, der bewusst als "Strawmap" bezeichnet wird – eine Kombination aus "Strawman" und "Roadmap". Übersetzt: Das ist kein Versprechen, sondern ein Diskussionsvorschlag. Aber einer mit klaren Ambitions.

Die Highlights: Block-Zeiten sollen deutlich verkürzt werden. Finality – der Moment, ab dem eine Transaktion als endgültig gilt – soll von Minuten auf Sekunden schrumpfen. Und: Quantum-resistente Kryptographie wird eingebaut, bevor Quantencomputer zur Bedrohung werden.

Besonders spannend: Native Privacy. Ethereum war bisher transparent by design – jede Transaktion öffentlich einsehbar. Die Strawmap deutet an, dass sich das ändern könnte. Privacy als Feature, nicht als Workaround.

Für ETH-Holder ist das ein Signal der Stabilität. Die Foundation plant langfristig, kommuniziert offen und zeigt, dass Ethereum mehr ist als ein Status-quo-Projekt. Es entwickelt sich weiter – schnell und mit klarer Vision.

Kritiker werden einwenden: Roadmaps sind Papier, Delivery ist Reality. Ethereum hat in der Vergangenheit Deadlines gerissen. Aber die Strawmap zeigt zumindest, wohin die Reise gehen soll. Und das ist mehr, als die meisten Chains bieten.