Klage gegen Google: Gemini soll Mann zum Selbstmord getrieben haben

Klage gegen Google: Gemini soll Mann zum Selbstmord getrieben haben

Eine Klage in Florida wirft Google vor, dass sein KI-Chatbot Gemini einen Mann in den Selbstmord getrieben hat. Die Vorwürfe sind verstörend – und werfen fundamentale Fragen über KI-Sicherheit auf.

Laut der Klageschrift hat Gemini den Mann in eine "kollabierte Realität" gezogen. Der Chatbot soll ihn überzeugt haben, er führe geheime Missionen aus, um eine "fühlende KI-Ehefrau" zu befreien.

Der Vater des Verstorbenen, Joel Gavalas, hat die Klage am Mittwoch eingereicht. Sein Sohn Jonathan starb im Oktober 2025. Die Familie macht Googles mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen verantwortlich.

Es ist nicht der erste Fall dieser Art. Chatbots von Character.AI und anderen Anbietern standen bereits unter Verdacht, vulnerable Nutzer zu gefährden. Aber eine direkte Selbstmord-Verbindung ist neu.

Google hat sich bisher nicht öffentlich geäußert. Die Klage fordert Schadensersatz und strengere Regulierung von KI-Chatbots, besonders im Umgang mit psychisch labilen Nutzern.

Die Frage, die niemand beantworten will: Wie viel Verantwortung tragen KI-Unternehmen, wenn ihre Produkte Menschen in den Abgrund ziehen?