Intel wagt alles: Xeon 6+ mit 288 Cores auf 18A-Prozess – "Clearwater Forest" debütiert

Intel wagt alles: Xeon 6+ mit 288 Cores auf 18A-Prozess – "Clearwater Forest" debütiert

Intel hat seine Zukunft auf den Tisch gelegt: Der Xeon 6+ "Clearwater Forest" ist da – 288 Efficiency-Cores auf dem brandneuen 18A-Prozess (1.8nm-Klasse). Das ist Intels Make-or-Break-Moment im Datacenter.

Die Darkmont-Cores sind komplett überarbeitet: 64KB L1-Instruction-Cache, breitere Fetch/Decode-Pipeline, tiefere Out-of-Order-Engine. Vier Cores teilen sich ~4MB L2, und der gesamte Last-Level-Cache übersteigt 1GB (1.152MB genau). Ja, Gigabyte.

Platform-seitig: DDR5-8000 über 12 Kanäle, 96 PCIe 5.0 Lanes (64 mit CXL 2.0 Support), drop-in kompatibel mit bestehenden Xeon-Sockeln. Intel will, dass Telcos und Cloud-Provider nicht umrüsten müssen.

Der Fokus: 5G Advanced, 6G-Vorbereitung, Edge AI Inference. Intel argumentiert, dass vRAN-Workloads und AI-Inferenz auf CPU laufen können, ohne separate Acceleratoren zu brauchen. Die Matrix/Vector-Beschleunigung ist integriert.

Dual-Socket-Konfigurationen bringen 576 Cores in einen Server. Das sind hunderte VMs mit Low-Latency und Power-Efficiency. Systeme kommen später dieses Jahr. Intel spielt va banque – wenn 18A funktioniert, sind sie zurück im Spiel.