Kalshi und Polymarket wollen $20 Milliarden – trotz Wetten auf Atomkrieg
Die beiden größten Prediction Markets der Welt, Kalshi und Polymarket, streben jeweils eine Bewertung von rund 20 Milliarden Dollar an – doppelt so viel wie im Vorjahr.
Das Timing könnte kontroverser nicht sein: Beide Plattformen standen zuletzt wegen Wetten auf den Iran-Konflikt, nukleare Eskalation und Vorwürfen des Insider-Tradings in der Kritik.
Laut Wall Street Journal suchen beide Unternehmen aktiv nach Investoren. Die Nachfrage nach Prediction Markets ist offenbar ungebrochen – trotz oder vielleicht wegen der geopolitischen Spannungen.
Kritiker werfen den Plattformen vor, aus menschlichem Leid Profit zu schlagen. Befürworter argumentieren, Märkte seien der beste Weg, Wahrscheinlichkeiten einzuschätzen.
Für die Krypto-Branche sind die Bewertungen ein Signal: Dezentrale Vorhersagemärkte könnten 2026 zu den heißesten Investment-Targets gehören – ethische Bedenken hin oder her.