MacBook Neo: Apples farbenfroher Einstiegs-Laptop startet bei 599 Dollar
Apple bringt Farbe zurück in die Mac-Welt: Das neue MacBook Neo startet bei nur 599 Dollar und ist in sieben lebendigen Farben erhältlich. Es ist das günstigste MacBook, das Apple je produziert hat – aber der niedrige Preis kommt mit interessanten Kompromissen.
Das Design erinnert an die iMac-G3-Ära und den farbenfrohen iMac 24": Das MacBook Neo kommt in Blau, Grün, Pink, Silber, Orange, Gelb und einem klassischen Space Gray. Die Gehäuseschale besteht aus recyceltem Aluminium mit einem neuen Farblackierungsverfahren.
Bei der Hardware hat Apple bewusst Abstriche gemacht: Der Prozessor ist ein M3-Chip der Basisvariante – nicht M3 Pro oder M3 Max. Das 13,3-Zoll-Display löst mit 2560x1600 Pixeln auf, verzichtet aber auf ProMotion. Der Speicher startet bei 8 GB RAM und 256 GB SSD.
Die Akkulaufzeit ist solide mit bis zu 15 Stunden Videowiedergabe, liegt aber unter dem MacBook Air M3. Apple hat beim Lautsprechersystem und den Mikrofonen gespart – beide sind funktional, aber nicht auf Pro-Niveau.
Für wen ist das Neo gedacht? Schüler, Studenten und Gelegenheitsnutzer, die einen Mac wollen, ohne MacBook-Air-Preise zu zahlen. Für Browsen, Office-Arbeit, Streaming und leichte Kreativarbeit ist das Neo mehr als ausreichend.
Die Strategie ist klar: Apple will den Chromebook-Markt angreifen. Mit einem Mac unter 600 Dollar positioniert sich Apple erstmals direkt gegen günstige Windows-Laptops und ChromeOS-Geräte in Bildungseinrichtungen und für preisbewusste Käufer.