Motorola kooperiert mit GrapheneOS – sichere Smartphones jenseits von Pixel
Motorola und die GrapheneOS Foundation gehen eine langfristige Partnerschaft ein. Das Ziel: Smartphones mit dem datenschutzfokussierten Android-Fork, der bisher nur auf Google Pixel-Geräten lief. Die Ankündigung fiel auf dem MWC 2026 in Barcelona.
GrapheneOS gilt als eines der sichersten mobilen Betriebssysteme überhaupt. Es entfernt Google-Dienste, härtet das System gegen Angriffe ab und gibt Nutzern volle Kontrolle über ihre Daten. Das Problem: Bisher brauchte man dafür zwingend ein Pixel-Phone.
Mit Motorola ändert sich das. Die Partnerschaft soll "zukünftige Geräte mit GrapheneOS-Kompatibilität" ermöglichen. Konkret heißt das: Motorola entwickelt Hardware, die von Anfang an für das sichere OS optimiert ist – keine nachträglichen Hacks nötig.
Für Privacy-Enthusiasten ist das ein Durchbruch. Bisher war die Geräteauswahl extrem eingeschränkt. Motorola könnte GrapheneOS in den Mainstream bringen – oder zumindest in die Nische derjenigen, die bereit sind, für Privatsphäre zu zahlen.
Wann die ersten Motorola-Phones mit GrapheneOS-Support kommen, ist noch unklar. Aber allein die Ankündigung zeigt: Der Markt für sichere Smartphones wächst. Nach Jahren im Schatten könnte Privacy-First-Tech endlich seinen Moment bekommen.