OpenAI feuert Mitarbeiter wegen Insider-Trading auf Prediction Markets

OpenAI feuert Mitarbeiter wegen Insider-Trading auf Prediction Markets

Die Ironie ist fast schmerzhaft: Ein Unternehmen, das KI entwickelt, um die Zukunft vorherzusagen, hat einen Mitarbeiter gefeuert, der versucht hat, von seinen Vorhersagen zu profitieren. OpenAI hat bestätigt, dass ein Angestellter wegen Insider-Trading auf Plattformen wie Polymarket und Kalshi entlassen wurde.

Die Details sind noch dünn, aber das Muster ist bekannt: Wetten auf Unternehmensnachrichten, bevor sie öffentlich werden. Produktankündigungen, Partnerschaften, vielleicht sogar die 110-Milliarden-Funding-Runde – alles potenzielle Goldgruben für jemanden mit Insider-Wissen.

Prediction Markets sind der neue wilde Westen. Polymarket hat im letzten Jahr 3 Milliarden Dollar Handelsvolumen gesehen. Kalshi ist in den USA reguliert und wächst rasant. Aber die Regeln hinken hinterher. Anders als bei klassischen Wertpapieren ist Insider-Trading auf diesen Plattformen oft eine Grauzone.

OpenAI reagiert rigoros – auch weil man muss. Mit einer 730-Milliarden-Bewertung und Pentagon-Deals kann sich das Unternehmen keinen Compliance-Skandal leisten. Die Message an die verbliebenen 2.000+ Mitarbeiter ist klar: Eure Wetten werden überwacht.