Oracle plant 30.000 Entlassungen – um AI-Rechenzentren zu finanzieren
Der Datenbank-Riese Oracle erwägt laut Investmentbank TD Cowen, zwischen 20.000 und 30.000 Stellen zu streichen. Der Grund: US-Banken ziehen sich aus der Finanzierung von Oracles AI-Rechenzentren zurück.
Die Entlassungen würden 8 bis 10 Milliarden Dollar an Cashflow freisetzen. Zusätzlich prüft Oracle den Verkauf seiner Healthcare-Sparte Cerner, die 2022 für 28,3 Milliarden Dollar übernommen wurde.
Das Problem: Oracle hat sich zu 156 Milliarden Dollar an Infrastruktur-Investitionen verpflichtet – aber die Finanzierung bröckelt. US-Banken haben die Zinsen für Oracle-Projekte verdoppelt.
Asiatische Banken springen ein, wo amerikanische Kreditgeber aussteigen. Aber das löst Oracles Kapazitätsprobleme in den USA nicht. OpenAI hat seine kurzfristigen Kapazitätsbedürfnisse bereits zu Microsoft und Amazon verlagert.
Der AI-Boom frisst seine Kinder: Wer nicht genug Geld für Rechenzentren hat, verliert die Kunden. Und wer zu viel Geld für Rechenzentren ausgibt, verliert die Mitarbeiter.