Perplexity "Computer": Die neue KI-Agenten-Plattform zwischen OpenClaw und Claude Cowork

Perplexity "Computer": Die neue KI-Agenten-Plattform zwischen OpenClaw und Claude Cowork

Perplexity schießt scharf. Das AI-Startup – bekannt für seine Suchmaschine – hat "Computer" vorgestellt: eine Plattform voller spezialisierter KI-Agenten, die zusammenarbeiten, um komplexe Aufgaben zu erledigen.

Das Konzept: Statt einer KI, die alles kann (aber nichts richtig), gibt es spezialisierte Agenten. Einer sucht, einer programmiert, einer analysiert, einer erstellt. Sie kommunizieren untereinander und liefern am Ende ein fertiges Ergebnis.

Perplexity nennt es einen "general-purpose digital worker" – und das ist keine Übertreibung. Computer kann recherchieren, Code schreiben, Dokumente erstellen und sich Dinge merken. Das ist mehr als nur eine bessere Suche.

Der Vergleich zu OpenClaw und Anthropics Claude Cowork liegt nahe. Alle drei setzen auf agentenbasierte Systeme. Der Unterschied: Perplexity integriert seine Suchstärke direkt. Die Agenten haben Echtzeit-Zugriff auf aktuelle Informationen.

Für Unternehmen könnte das interessant werden. Ein System, das selbstständig recherchiert, analysiert und Reports erstellt – ohne dass ein Mensch jeden Schritt überwachen muss. Das spart Zeit. Und Geld.

Aber: Die Kontrollfrage bleibt. Wenn KI-Agenten eigenständig agieren, wer haftet für Fehler? Perplexity hat dazu noch keine klare Antwort. Und genau hier wird sich zeigen, ob Computer zum Game-Changer wird – oder zum teuren Experiment.