Polymarket-Skandal: $529 Mio. auf Iran-Angriffe gewettet – Insider machten Millionen
Verdacht auf Insiderhandel erschüttert Polymarket: Sechs frisch erstellte Accounts kassierten über 1 Million Dollar – indem sie Stunden vor den ersten Explosionen in Teheran auf US-Angriffe wetteten.
Insgesamt wurden $529 Millionen auf den Zeitpunkt der Iran-Strikes gehandelt, berichtet Bloomberg. Das macht den Iran-Markt zu einem der größten, die Polymarket je gehostet hat – neben Präsidentschaftswahlen.
Die verdächtigen Accounts wurden laut Analytics-Firma Bubblemaps alle im Februar angelegt und haben ausschließlich auf Iran-bezogene Märkte gewettet. Einige Anteile wurden für nur 10 Cent gekauft – Stunden bevor die ersten Berichte über Explosionen eintrafen.
Es ist nicht das erste Mal: Ähnliche Muster tauchten beim Super Bowl, bei der Maduro-Verhaftung und anderen Großereignissen auf. Die dezentrale Natur von Polymarket macht Ermittlungen schwierig.
Kritiker fragen: Wenn Wettmärkte als "Wahrheitsorakel" für Nachrichten gelten sollen – was bedeutet es, wenn Insider sie systematisch manipulieren? Die Debatte über Regulierung von Prediction Markets wird lauter.