RAMageddon: Speicher macht jetzt 35% der PC-Kosten aus – HP schlägt Alarm

RAMageddon: Speicher macht jetzt 35% der PC-Kosten aus – HP schlägt Alarm

Die RAM-Krise ist offiziell da: HP-CEO Bruce Broussard hat bei der Quartalsbilanz eine schockierende Zahl genannt – Arbeitsspeicher macht mittlerweile 35% der Materialkosten eines PCs aus. Noch vor drei Monaten waren es 15-18%.

Das Phänomen hat bereits einen Namen: "RAMageddon". Die Speicherpreise sind in den letzten Wochen regelrecht explodiert, getrieben durch die massive Nachfrage von KI-Rechenzentren, die DDR5-Speicher in gigantischen Mengen verschlingen.

HP hat noch keine Preiserhöhungen angekündigt – aber die Warnung ist deutlich. Wenn ein Drittel der Produktionskosten auf eine einzige Komponente entfällt, werden die Margen schnell dünn. Ähnliche Töne hört man von Dell, Lenovo und anderen PC-Herstellern.

Für Verbraucher bedeutet das: Wer einen neuen PC oder Laptop kaufen will, sollte nicht zu lange warten. Die Preise werden steigen – die Frage ist nur, wann. Besonders Geräte mit viel RAM (32GB+) dürften bald deutlich teurer werden.

Die Speicherhersteller Samsung, SK Hynix und Micron freuen sich derweil über Rekordgewinne. Die KI-Revolution hat einen klaren Sieger gefunden – und es sind nicht die, die KI-Modelle trainieren, sondern die, die den Speicher dafür liefern.