Revolut will richtige Bank werden: Antrag auf US-Banklizenz eingereicht

Revolut will richtige Bank werden: Antrag auf US-Banklizenz eingereicht

Das Fintech-Einhorn Revolut macht ernst: Das Unternehmen hat einen Antrag auf eine US-Banklizenz eingereicht. Wenn der Antrag genehmigt wird, kann Revolut in den USA wie eine echte Bank operieren.

Was bedeutet das konkret? Direkter Zugang zu Payment-Netzwerken wie Fedwire und ACH. Keine Drittanbieter mehr. Revolut könnte Einlagen halten, Kredite vergeben und alle Services anbieten, die traditionelle Banken bieten.

Für Crypto-Enthusiasten ist das besonders interessant: Revolut ist einer der crypto-freundlichsten Fintech-Anbieter überhaupt. Mit einer Banklizenz könnten sie Krypto-Services noch tiefer in ihr Angebot integrieren.

Die Timing ist kein Zufall. Unter der Trump-Administration sind die Regulierungsbehörden deutlich freundlicher gegenüber Krypto geworden. Mehrere Unternehmen nutzen das Fenster.

Revolut bedient bereits über 50 Millionen Nutzer weltweit und wurde zuletzt mit 45 Milliarden Dollar bewertet. Eine US-Banklizenz wäre der nächste logische Schritt – und ein Statement.

Die Konkurrenz schläft nicht: Auch ZeroHash hat gerade einen Antrag auf eine National Trust Bank Charter eingereicht. Der Wettlauf um regulierte Crypto-Banking-Services hat begonnen.